Die Höhlenrettung hat sich seit den 1970er-Jahren aus dem Münchner Höhlenverein heraus entwickelt. Dabei stand zuerst die Rettung von Kameraden im Vordergrund. Ab 1982 gab es einen Arbeitskreis für Höhlenrettung in Franken, und seit 2000 ist die Höhlenrettung eine der Aufgaben der Bergwacht Bayern.
Es stehen Teams in Nord- und Südbayern zum Einsatz bereit. Die Höhlenretter sind erfahrene Bergwachtfrauen und -männer mit umfangreicher Zusatzausbildung, die oft auch selbst in der Höhlenforschung aktiv sind.
Die Rettung aus einer Höhle in Bayern stellt rechtlich einen Rettungsdiensteinsatz dar, der bei medizinischer Notwendigkeit und normalem Aufwand durch die Krankenkassen bezahlt wird.
Für alle anderen Fälle empfiehlt es sich, eine ausreichende eigene Unfallversicherung in Kombination mit der Mitgliedschaft im Solidaritätsfonds des VdHK vorzuhalten.
Informationen zur Höhlenrettung in Deutschland finden Sie unter www.HRVD.de.
Bei einem Höhlenunfall ist die Höhlenrettung über den Notruf 112 zu alarmieren. Bitte geben Sie „Höhlenunfall unter Tage“an, um Verwechslungen zu vermeiden.
Für die Höhlenrettung sind folgende Informationen sehr wichtig:
Höhlenname und nächstgelegene Ortschaft/Landkreis,
Anzahl der Betroffenen,
Art des Notfalls,
sowie Besonderheiten wie Tauchen oder extreme Engstellen.